Zwischen zwei Aufgaben greifen wir schnell zum nächsten Bildschirm. Dabei kann schon ein kurzer Wechsel der Umgebung eine angenehme Unterbrechung sein. Eine Pause muss weder produktiv aussehen noch etwas Besonderes leisten.
Mach den Übergang sichtbar
Klappe den Laptop zu, lege das Arbeitsmaterial beiseite oder wechsle den Platz. So entsteht eine klare Grenze zwischen der Aufgabe und deiner freien Minute. Wer von zu Hause arbeitet, kann dafür einen anderen Stuhl oder einen Platz am Fenster nutzen.
Wähle etwas ohne Ergebnisdruck
Ein Glas Wasser holen, einen Song hören oder eine kleine Runde draußen gehen: Wähle etwas, das gerade zu dir passt. Es muss dabei nichts erledigt, dokumentiert oder verbessert werden. Lass das Telefon liegen, wenn es dich sonst direkt zur nächsten Aufgabe führt.
Plane nicht jede Lücke voll
Ein Kalender kann neben Terminen auch freie Zeit enthalten. Setze zwischen zwei Besprechungen etwas Abstand, soweit du darauf Einfluss hast. Diese Minuten geben dir Raum, den einen Gedanken zu Ende zu bringen, bevor der nächste beginnt.
Finde deinen eigenen Rhythmus
Manche mögen mehrere kurze Unterbrechungen, andere lieber eine längere Mittagspause. Beobachte, was in deinem Alltag möglich und angenehm ist. Eine Pause ist kein Wettbewerb. Sie darf auch einfach darin bestehen, einen Moment nichts Neues anzufangen.

